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DieBotschaft des Wassers

Dem japanischen Forscher Masaru Emoto ist es gelungen wissenschaftlich nachzuweisen, dass Wasser durch Worte, Gefühle und Gedanken vermittelte Informationen speichert. Am 14. März kommt Masaru Emoto für einen “Vortrag nach Hamburg

Mit seinen Forschungen und der Herausgabe seiner Kristall-Fotos hat Masaru Emoto wesentlich dazu beigetragen, uns die großen, geheimnisvollen Aspekte des Wassers näher zu bringen. Er vermag auf beeindruckende Weise sichtbar zu machen, welch enorme Kraft Wörter und Gedanken haben und dass sie imstande sind, Zerstörung in Heilung zu verwandeln – und umgekehrt. Jetzt, da wir mit unseren eigenen Augen sehen können, welche Wirkung unsere Gedanken und unser Bewusstsein auf uns und unsere Umgebung haben, liegt es an uns, sie in eine gute Richtung zu lenken. Anne Devillard sprach mit dem Wissenschaftler, der sein Leben in den Dienst seiner Vision stellte.

KGS: Herr Emoto, was hat Sie zu Ihren Wasserforschungen motiviert?

Masaru Emoto: Meine Erforschung des Wassers begann mit einer Begegnung mit Dr. Lee H. Lorenzen, einem anerkannten amerikanischen Biochemiker, dessen Arbeit auf die Informationsspeicherungsfähigkeit von Mikrocluster-Wasser gerichtet ist. Viele seiner Ergebnisse sind wissenschaftlich bewiesen. Dr. Lorenzen kam auf die Idee, Informationen auf Wasser zu speichern, als seine Frau todkrank wurde und von keinem Arzt geheilt werden konnte. Als er eines Tages darüber nachdachte, dass der menschliche Körper zu 70 Prozent aus Wasser besteht, ging er der Frage nach, ob man das Wasser im Körper nicht einfach austauschen könne. So begann er für seine Frau Wasser mit besonderen Informationen (sogenanntes Mikrocluster-Wasser oder Magnetresonanz-Wasser) zu entwickeln.

Seit dieser Begegnung wollte ich mehr über die Eigenschaften des Wassers erfahren. Ich fragte mich, ob es Apparate gibt, die es ermöglichen, Wasser zu messen. Zu jener Zeit lernte ich durch Dr. Lorenzen ein Gerät kennen, den Magnetischen-Resonanz-Analysator (MRA), mittels welchem man Informationen auf Wasser aufprägen kann, damit sich die Gesundheit des Menschen verbessert. Der MRA wurde zu jener Zeit in Amerika für die Homöopathie eingesetzt. Aber in Japan war und ist Homöopathie verboten. So kann man dort keine homöopathischen Mittel verwenden. Also entwickelte ich stattdessen Wasser, das Informationen vom MRA erhalten hatte. Die Ergebnisse waren phantastisch: Ich habe damit sehr vielen Menschen helfen können.

Grundlegende Fragen wie „Warum gibt es so viele kranke Menschen auf der Welt?“, „Warum ist der eine krank und der andere gesund?“ beschäftigten mich. Eine Krankheit kann nur von einem selbst geheilt werden. Das bedeutet, dass, wenn wir die Grundprinzipien des Lebens verstehen, möglicherweise die Krankheit verschwindet. Ich dachte, der Schlüssel dieses Problems könnte im Wasser liegen. Mir war klar, dass wir sehr wenig über Wasser wissen. Dann habe ich darüber nachgedacht, dass keine Schneeflocke der anderen ähnelt. Wasser, Schnee, Eis – es ist alles das Gleiche. Schließlich kam die Überlegung, dass sich im Wasser selbst bereits Kristalle befinden sollten. Und so hatte ich eines Tages die Idee, Wasser einzufrieren und zu fotographieren.

Sie haben ein bestimmtes Verfahren entwickelt, um die Wasserkristalle sichtbar zu machen. Wie gehen Sie vor?

Erstens werden die Wassertropfen bei minus 20°C eingefroren. Aus der Tiefkühltruhe herausgeholt, werden sie dann unter ein Mikroskop mit eingebauter Kamera gelegt. Das ganze Fotostudio ist eine Art großer Kühlraum, in dem eine Temperatur von minus 5° C herrscht.

Am Anfang liegt die Temperatur der Wassertropfen bei minus 20° C, dann steigt die Temperatur langsam und ab ungefähr minus 10° C beginnt man allmählich, Kristalle zu sehen. Sie wachsen bis 0° C, den Höhepunkt sieht man allerdings ab minus 5° C.

Die Kristallbilder, die entstanden sind, haben alle sechs Ecken. Warum sind sie nicht zum Beispiel sieben- oder achteckig? Ist das ein Gesetz?

Es ist nicht so, dass ich von Anfang an gewusst habe, dass man sechseckige Kristalle bekommt. Aber es war tatsächlich so, dass es am Anfang immer Hexagone waren, die herauskamen. Erst viel später kam es mal vor, je nach Situation, dass siebeneckige Kristalle hervorgekommen sind. Die Antwort basiert auf solchen Erfahrungen. Das ist eine Frage der Dimension. Ich nehme an, dass die Kristalle anders aussehen werden, je nachdem wie wir uns erhöhen. Wenn wir zu höheren Dimensionen gelangen, werden wir Photos nicht nur von siebeneckigen, sondern auch von acht- oder neuneckigen Kristallen bekommen. Man könnte sagen, dass die sechseckigen Kristalle der dritten Dimension entsprechen und die siebeneckigen der Welt der Dreieinhalb-Dimension, oder anders ausgedrückt des Geistes. Die Wasserprobe mit dem Mantra des großen indischen Meisters Babaji „Om Namah Shivaya“, eines der kraftvollsten Mantras, die es gibt, wies beispielsweise ein wunderschönes, leuchtendes siebeneckiges Kristall auf.

Ihre Kristallbilder beeindrucken sehr. Man weiß von vielen Philosophen und Meistern und aus eigener Erfahrung, dass Gedanken äußerst kraftvoll und sogar mächtiger als Worte sind. Das, was für uns unsichtbar war, haben Sie nun sichtbar gemacht.               I

Ja. Meine Forschungen ergaben viel größere Resultate, als ich es mir überhaupt vorstellen konnte. Es war für mich tief beeindruckend, genau so wie für Sie, zu entdecken, in welchem Ausmaß Kristallbilder sich durch unser Bewusstsein verändern können.

Sie haben auch gezeigt, wie sehr Wasser von seiner Umgebung abhängig ist. Man kann bestimmt den gleichen Rückschluss ziehen für uns Menschen.

Natürlich. Wir wissen, dass der Mensch, genauso wie der Planet Erde, auf der er lebt, zu 70 Prozent aus Wasser besteht. Bei schlechtem Einfluss bilden die Körperflüssigkeiten keine Kristalle, aber wenn wir beispielsweise einem wunderschönen Musikkonzert beiwohnen oder von wohlgesonnenen Menschen umgeben sind, weist das Wasser unseres Körpers schöne Kristalle auf. Deshalb lieben Menschen gute Musik so sehr: Das Wasser in unserem Körper verändert sich. Die Schwingungen der Musik und der Worte, die durch die Luft weitergeleitet werden, beeinflussen Wasser stärker als jedes andere Element. Musik sendet verschiedene Vibrationen, die ins Gedächtnis des Wassers gehen und sich dann in Form von Kristallen ausdrücken. Mozart, Beethoven oder Bach waren also nicht nur große Musiker, sondern auch große Heiler.

Spätestens seit Jacques Benvéniste, einem französischen Wissenschaftler, der die Wirkkraft der Homöopathie untersuchte, wissen wir, dass Wasser Informationsträger ist und gegebenenfalls die Information eines homöopathischen Mittels trägt. Man könnte sich vorstellen, dass beispielsweise die Wasserprobe von dem homöopathischen Mittel Sulfur ein anderes Kristall als beispielsweise Calcium carbonicum aufweist.

Das stimmt, sie sind anders. Genauso wie das Kristallbild einer Pflanze oder einer Blume haargenau die Form der jeweiligen Blume widerspiegelt und keiner anderen gleicht, sind die Kristallbilder von zwei verschiedenen homöopathischen Mitteln unterschiedlich.

Die Kristallbilder von den verschiedenen Arten von Wasser – rein wie das Wasser aus Quellen oder verseucht wie das Wasser von umgekippten Flüssen – geben Anlass zum Nachdenken ...

Ja, diese Bilder sind sehr wirkungsvoll, sie rütteln die Menschen regelrecht wach.

Es werden viele teure Apparate und Wasserfilter verkauft, die Wasser wieder lebendig und trinkbar machen sollen. Aber eigentlich haben Sie bewiesen, dass allein gute Gedanken reichen, um die Struktur des Wassers in eine positive Richtung zu verändern.

Ja. Das ist auch der Grund, warum in einigen Religionen empfohlen wird, vor dem Essen zu beten. Die Kraft der Gedanken verändert das Wasser in den Speisen und natürlich auch die Struktur des Wassers, das wir trinken.

Das Wasser spricht direkt zu uns über diese Kristallbilder. Da können wir ganz klar sehen, wie sehr das Wasser widerspiegelt, wie wir uns benehmen.

In Japan haben wir dafür einen herrlichen Ausdruck. Wir sagen: „Wasser ist der Spiegel des Herzens“. Das ist genau das: Wasser enthält den göttlichen Funken. Als ich die Schriftzeichen „Liebe und Dankbarkeit“ auf Wasser übertrug, zeigte das Wasser die allerschönsten Kristallbilder. Die Reaktion des Wassers ist ein Liebesgeständnis der Natur selbst. So ist mir bewusst geworden, dass die Lebensphänomene in der Natur auf Liebe und Dankbarkeit beruhen.

Warum Liebe und Dankbarkeit? Um Energie zu erzeugen, brauchen wir zwei Pole, das Yin und das Yang, sonst gibt es keine Resonanz. Liebe verkörpert etwas Aktives, sie entspricht der Sonne, Dankbarkeit dagegen steht für die passive Energieform, sie entspricht dem Mond. Bei dem Wassermolekül H2O, das aus einem Sauerstoffatom (O) und zwei Wasserstoffatomen (H2) besteht, spürte ich instinktiv, dass der Wasserstoff mit Dankbarkeit zu tun hat und der Sauerstoff oder das Feuer für Liebe steht. Bis dahin dachte ich, dass ein Gleichgewicht nur auf der Basis von 1:1 bestehen kann, aber mit der Zeit verstand ich, dass, da aktive Energie von Natur aus die Tendenz besitzt, sehr stark zu werden, 1:1 keine gute Balance bringt. Die Wassermoleküle ließen mich tief verstehen, dass erst wenn Dankbarkeit doppelt vorhanden ist (H2), die Liebe (O) eine aktive Form annehmen und wirken kann.

‚So ist es also!, dachte ich. Deshalb ist die aktive Kraft zu stark vertreten auf unserem Planeten. Dieses Missverständnis hat den Materialismus in die menschliche Zivilisation gebracht. Eigentlich sollte es doppelt soviel passive Energie wie aktive geben. Das wäre die ideale Ausgewogenheit für unsere Erde.

Ich habe realisiert, dass eine solche Intention der Natur oder des göttlichen Bewusstseins, des göttlichen Funkens, bereits im Wasser programmiert war. Wenn immer mehr Menschen sich ihrer großen Verantwortung gegenüber sich selbst und der Erde, auf der sie leben, bewusst werden, wenn sie sozusagen ein kosmisches Bewusstsein entwickeln, dann wird es keinen Krieg mehr geben.

Herr Emoto, vielen Dank für dieses Gespräch.

MASARU EMOTO: „Wasserkristalle und ihre Botschaft“ • Diavortrag, 14. März 2002, 19 Uhr • Eintritt: Vvk. 18 Euro, ermäßigt 15 Euro zzgl. Vvk. Gebühr, Ak. 20 Euro • “Ort: Rudolf Steiner Schule Nienstedten, Elbchaussee 366, Hamburg-Nienstedten • Karten bei der Buchhandlung Wrage, “Telefon 41 32 97-0, Fax 44 24 69

Wasser-Symposium in Luzern

Ein Forum für das Wasser findet Anfang Juni im Kongresszentrum Luzern statt. Forscher und Künstler beleuchten unterschiedlichste Aspekte aus ihrer langjährigen Beschäftigung mit dem Wasser und berichten Erstaunliches, Unbekanntes und Ungeahntes. Zu den Referenten gehören unter anderen: David Auerbach (Physiker), Jacques Benveniste (Immunologe), Masaru Emoto, Peter Ferreira (Biophysiker) und der bekannte Geomant Marko Pogacnik.

WASSER-SYMPOSIUM:2./3. Juni 2002, jeweils 8.15–18 Uhr Teilnehmerbeitrag: bitte erfragen • Ort: Kultur- und Kongresszentrum Luzern, Europaplatz 1, Schweiz • “Information und Anmeldung: „Wasser-Symposium“, “Postfach 166, CH-9003 St. Gallen, Telefon 0041-71 223 34 71, E-Mail: info@wasser-symposium.ch